Vor gut zwei Wochen fand der diesjährige Freiheitslauf in Eimeldingen statt und die Organisatoren können schon jetzt ein sehr positives Fazit ziehen. Nicht nur das Wetter hat perfekt mitgespielt – für die Läufer war die Mischung aus Sonne, nicht zu großer Hitze und leichter Bewölkung ideal. Es wurde auch ein neuer Rekord hinsichtlich der Spendengelder pro gelaufene Runde geknackt! Mit über 36.000 Euro zugesagten Sponsorengeldern war dieser 7. Freiheitslauf der bisher erfolgreichste.

2386 Kilometer für mehr Freiheit in Südafrika und Asien

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Viele Kinder waren begeistert am Start (Foto: Knut Burmeister/ alltag.li)

Auch wenn es einige Teilnehmer weniger als letztes Jahr waren, haben sich die diesjährigen 162 Läufer richtig ins Zeug gelegt beim Gewinnen von Sponsoren. Im Durchschnitt wurden auf jeder der 1193 (!!!) Runden ein Betrag von 30,34 Euro eingelaufen! Einen großen Anteil daran hatten die 65 teilnehmenden Kinder. Viele von ihnen hatten eine beindruckende Liste von Sponsoren dabei und einige absolvierten sogar die Distanz eines Halbmarathons. Aber nicht nur der sportliche Ehrgeiz motivierte die Teilnehmer. Vor allem der Gedanke daran, wieviel Gutes durch eine Runde bzw. einige Euros mehr für die Ärmsten der Armen bedeutet, spornte viele zu einer zusätzlichen Runde an. So kamen ein paar tausend Euro mehr zusammen als 2016.

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Organisator Phil Peters ist happy über das Ergebnis des Freiheitslaufs (Foto: Knut Burmeister/alltag.li)

Ein zusätzlicher Ansporn war dieses Jahr wohl, dass man sich verschiedene „Boni“ erlaufen konnte. Wenn zum Beispiel ein Teilnehmer über 250,- Euro Spenden eingelaufen hat, konnte er zwischen einem Gutschein für Piccola Pausa in Binzen oder für das Eis-Café Mona Lisa in Lörrach wählen. Ab einer erreichten Summe von 500 Euro erhielten die Läufer ein T-Shirt von Made in Freedom. Die Teilnehmer mit besonders viel Ausdauer (oder besonders spendablen Sponsoren ;- ) wurden ab 1000 Euro mit einer Europa-Park-Tageskarte oder einem 40 Euro Gutschein für das Restaurant Sichtwerk belohnt. Sehr zur Freude von Organisator Phil Peters und seiner 42 Helfer wirkte dieser Anreiz. Und so wurde mit deutlich über 36.000 Euro ein neuer Rekord aufgestellt, der vielen Menschen in Südafrika und Asien zu Freiheit und Bildung verhelfen wird. Besonders beeindruckend war ein Team von 4 jungen Männern aus dem G5, die das Ziel hatten, gemeinsam mindestens 6.000 Euro Spenden einzulaufen. Und das haben sie erreicht!

Für mehr als nur einen guten Zweck

Auch wenn diese Summen natürlich viel Gutes bewirken werden, steht beim Freiheitslauf jedoch nicht alleine das Geld im Mittelpunkt. Als sehr motivierend wurde von den Teilnehmern und Helfern die sehr fröhliche und harmonische Atmosphäre empfunden. Und das positive Gefühl, miteinander zu unterwegs sein, gemeinsam einen Unterschied machen können, wirkt über ein solches Event hinaus. Auch mehrere Flüchtlinge aus den umliegenden Gemeinschaftsunterkünften waren aktiv dabei — 9 von ihnen als Läufer und ein paar halfen beim Aufbau und Imbiss. So dienen Events wie der Benefizlauf nicht nur den Organisationen, die gesponsort werden, sondern auch der Integration vor Ort in Eimeldingen und Weil am Rhein.

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T-Shirts von Made in Freedom machen sich auch gut als Lauf-Shirts (Foto: Knut Burmeister/ alltag.li)

Die Sponsorengelder gehen dieses Mal an die beiden Organisationen Open Schools Worldwide und an die Freedom Business Alliance. Open Schools Worldwide ermöglicht den ärmsten Kindern in afrikanischen Ländern eine grundlegende Schulbildung und damit eine Perspektive für ihr Leben. Die Freedom Business Alliance unterstützt Firmen, die ehemaligen Opfern von Menschenhandel eine Erwerbstätigkeit in Freiheit und Würde ermöglichen.

3 Mitarbeiter vom Made in Freedom – Team waren auch als Botschafter für mehr Freiheit in der Welt beim Lauf am Start und stellten unter Beweis, dass sich die Shirts ausgezeichnet zum Joggen eignen.

 

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